EIn Mund, geschminkt ist zu sehen, an der Seite läuft Blut herunter

Szenischen Lesung „Ich hab dich doch lieb“

Dass wir das manchmal oder oft nicht so hinbekommen haben mit der Liebe, zeigen leider kriminalstatistische Erhebungen. Jede vierte Frau hat bereits mindestens einmal Erfahrungen mit körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt gemacht. Ein Thema das durchgängig, durch alle sozialen Schichten und zwischenmenschlichen Verbindungen geht Missbrauch, Zwangsheirat, Beschneidung, Vergewaltigung bis hin zum Mord, sind die traurige Bilanz partnerschaftlichem Verständnis von Liebe und Familie seit Menschheitsgedenken. Dennoch tun wir uns schwer, mit diesem Thema umgehen zu wollen. Warum ist das so? Trotz stetig steigender Zahlen von Straftaten und zunehmender Gewaltbereitschaft in Konflikten ist dies eines der am häufigsten verdrängten Probleme unserer Zeit und wird nach wie vor als eine Privatsache angesehen und behandelt.
An diesem Abend wird die Problematik aus der privaten Ecke geholt und eine Diskussion darüber angestoßen.

In der szenischen Lesung, bearbeitet und gelesen vom Ensemble der Studiobühne Magdeburg werden Texte, Geschichten und aber auch Zahlen und Fakten zu diesem verdrängten Thema präsentiert. Musikalische Begleitung von und mit Saxophonist Frank Schöpke.

Eintritt frei.

Logo_StudiobuehneIn Kooperation mit der Studiobühne Magdeburg, gefördert durch das Gleichstellungsbüro der Landeshauptstadt Magdeburg.