Ausstellung „Das Blut, das uns eint“

Stigma und Tabu, Fruchtbarkeit und Freude, Scham und Schmerz: Die Hälfte der Menschheit menstruiert und doch wird es lieber vermieden, darüber zu sprechen. Damit bleibt im Dunkeln, welche Bedeutung die Menstruation für das Individuum hat. Um Licht ins Dunkle zu bringen, wird in der Ausstellung „Das Blut, das uns eint“ die Menstruation in den Fokus gerückt. Jede Person, die etwas beitragen wollte, fragte sich: „Was verbinde ich mit der Menstruation?“, „Was beschäftigt mich?“ und reichte ein Kunstwerk ein – ob ein gemaltes Bild, eine Collage, Fotografien, ein Gedicht usw. Gerne möchten wir so Raum zum Austausch schaffen, um die Menstruation ein kleines bisschen zu enttabuisieren.

Die Ausstellung kann bis zum 05.06.2022 zu unseren Öffnungszeiten besichtigt werden.

Spenden von der Ausstellungseröffnung gehen an den Verein Periodensystem, der Bedürftige mit Perioden- und Hygieneprodukten versorgt und niedrigschwellige Hilfe und Aufklärung zur Periodenarmut und Menstruation leistet.
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Hier können Bilder der Ausstellungseröffnung vom 24.03.2022 eingesehen werden. Fotos: Wenzel Oschington